Ordnung(en) der Arbeit

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1. Auflage 2019 (Dezember 2019)
Seiten 322
Erscheinungsform kartoniert
ISBN 978-3-89691-266-4
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Die Bedeutung von Arbeit in den westlichen Kapitalismen wird mit Blick auf ihre ordnende Kraft deutlich: Arbeit wird attestiert, das menschliche Dasein auf individueller und gesellschaftlicher Ebene in "Ordnung" zu bringen: Sie gilt als sinn- und strukturstiftend, als Garantin für soziale Teilhabe sowie als Indikator für die gesellschaftliche Stellung. Dieses spannungsvolle Wechselverhältnis von Arbeit und Ordnung zieht sich als gemeinsamer Faden durch die Beiträge in dem Band.

Die Pluralität der Perspektiven, die in diesem Band versammelt sind, ermöglicht es, den Facettenreichtum des Themas in den Blick zu bekommen. Die Autor*innen aus verschiedenen Disziplinen diskutieren die Frage nach den im Wandel begriffenen und gleichzeitig fragilen Ordnungsprinzipien und Ordnungsprozessen von Arbeit, die sich sowohl auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene als auch auf individueller Ebene auswirken. Arbeit wird dabei ausdrücklich nicht als stabile Kategorie verstanden, sondern als diskursives Phänomen, das von Subjekten, Institutionen sowie kulturell und medial immer wieder neu ausgehandelt werden muss.

Janina Henkes absolvierte an der FU Berlin das Masterstudium der Angewandten Literaturwissenschaft. Sie arbeitete für das Elfriede Jelinek Forschungszentrum an der Univ. Wien als wiss. Mitarbeiterin und ist als freie Journalistin und Lektorin tätig. In ihrem Promotionsvorhaben fragt sie nach der diskursiven Konstruktion von Burnout und den angeschlossenen Subjektivierungsformen.

Maximilian Hugendubel absolvierte einen Master in Politischer Theorie in Frankfurt a.M. und Toronto. Er promoviert zu politischen Subjekten in Plenardebatten des deutschen Bundestags, die über den Bezug auf Arbeit konstituiert und verhandelt werden.

Christina Meyn, Diplom-Soziologin, war wiss. Mitarbeiterin an der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) sowie dem Dortmunder Forschungsbüro für Arbeit, Prävention und Politik (DoFAPP). Ihre Forschungstätigkeit mit Schwerpunkt auf psychische Gesundheit in der Arbeitswelt verknüpft sie mit praktischen Fragestellungen nach präventiver Arbeitsgestaltung und betrieblicher Mitbestimmung.

Christofer Schmidt, Lehrbeauftragter an der Univ. Bochum; studierte Medien- und Theaterwissenschaft in Bochum sowie den deutsch-französischen Masterstudiengang Theater- und Medienkulturen im transnationalen Raum/Analyse der Pratiques Culturelles in Düsseldorf, Wien und Nantes. Er promoviert zur Verhandlung von immaterieller Arbeit und unternehmerischem Handeln im Fernsehen am Beispiel von Coachingformaten.
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Verfügbarkeit Lieferbar
ISBN 978-3-89691-266-4
Seiten 322
Erscheinungsform kartoniert
Anspruch einfach
Autor(en) Janina Henkes, Maximilian Hugendubel, Christina Meyn, Christofer Schmidt
Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster
Erscheinungsdatum 01.12.2019
Ausstattung Buch
Produktgattung Darstellungen

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