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Freie Zeit

Eine politische Idee von der Antike bis zur Digitalisierung

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1. Auflage 2021 (Dezember 2021)
Seiten 269
Erscheinungsform kartoniert
ISBN 978-3-8376-5572-8
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»Das Reich der Freiheit beginnt in der That erst da, wo das Arbeiten, das durch Noth und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört« - so einst Karl Marx.

Und heute? Trotz weitgehender Automatisierung bleibt die Norm der Vollzeitarbeit bestehen. Das Motto »Sozial ist, was Arbeit schafft« wird von fast allen politischen Akteuren getragen. Zugleich wird die bisherige Form der Vollzeitarbeitsgesellschaft in vielen Momenten brüchiger und ungleicher: Pflegekrise, Gender-Pay-Gap, prekäre Jobs oder unregulierte Crowdwork auf digitalen Plattformen offenbaren nur einige der vielfältigen Bruchlinien.

Mit Blick auf die politische Ideengeschichte der freien Zeit und die aktuellen Debatten um Automatisierung und Digitalisierung entwirft Gregor Ritschel ein Plädoyer für den schrittweisen Ausgang aus der bisherigen Arbeits- in eine »Multiaktivitätsgesellschaft« (André Gorz). Er zeigt: Eine Verkürzung der Arbeitszeit kann uns eine sozialere, kreativere und auch umweltschonendere Welt ermöglichen.
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ISBN 978-3-8376-5572-8
Seiten 269
Erscheinungsform kartoniert
Anspruch mittel
Autor(en) Gregor Ritschel
Verlag transcript, bielefeld
Erscheinungsdatum 31.12.2021
Short Title Freie Zeit
Ausstattung Buch
Produktgattung Darstellungen

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