Der Arbeitskampf im nationalen und europäischen Recht

Eine Untersuchung über den Einfluss des europäischen Rechts auf eine aus Art. 9 Abs. 3 GG abgeleitete Arbeitskampffreiheit am Beispiel des Tariferfordernisses

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1. Auflage 2020 (September 2020)
Seiten 287
Erscheinungsform kartoniert
ISBN 978-3-8487-6783-0
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Das nationale Recht anerkennt weiterhin nur den Tarifarbeitskampf. Das Tariferfordernis wird aus der Konzeption der Arbeitskampffreiheit als Annex einer in Art. 9 Abs. 3 GG verankerten Tarifautonomie abgeleitet. Hiergegen bestehen rechtsdogmatische Bedenken. Im Weiteren hinterfragt die Arbeit, inwieweit das Tariferfordernis mit supranationalen Rechtsquellen (Art. 6 Nr. 4 ESC, Art. 11 EMRK und Art. 28 EU-GRC) vereinbar ist. Im Ergebnis stellt sich die Frage einer Neubetrachtung des Arbeitskampfrechts angesichts eines europäischen Wirtschafts- und Arbeitsmarktes, der sich mit seinen neuen Beschäftigungsformern (Digitalisierung, Plattformökonomie, Crowdworking) tariflicher Gestaltungsmacht weitgehend entzieht. Wege hierfür werden aufgezeigt.

Das Werk ist Teil der Reihe Arbeitsrechtliche Schriften (Band 2)
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ISBN 978-3-8487-6783-0
Seiten 287
Erscheinungsform kartoniert
Anspruch gehoben
Autor(en) Matti Hauer
Verlag Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden
Erscheinungsdatum 30.09.2020
Short Title Arbeitskampf
Ausstattung Buch
Produktgattung Darstellungen
Leseprobe 1 (1.56 MB)

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